Hier hört ihr mal, wie es mir morgens immer geht, eure Charlie ;-)

29.3.14 00:09, kommentieren

Wie wir zu Mami und Papi kamen

Bevor wir anfangen Euch zu erzählen, wie wir zu Mami und Papi kamen, möchten wir Euch schnell sagen, dass wir noch eine Chrissi gefangen haben. Papi war wieder nicht er selbst. Mami hat ihm versprochen jeden Tag eine Maus für ihn zu fangen. Am nächsten Tag war die Falle jedoch leer. Da waren wir sehr enttäuscht und sind nun auf Morgen gespannt. Nun zu unserm eigentlichen Thema. Mami und Papi saßen vorm Fernseher und sahen einen Bericht von einem Paar aus den USA, die ganz viele von uns Kohlkopfkindern hatten. Einer, der Erste von ihnen, hieß Kevin und war der Liebling. Er durfte vieles mit seinem Vater machen, z.B. zum Angeln fahren. Kevin hatte sogar eine eigene Angel. Nach diesem Bericht erzählte Mami dem Papi, dass sie als Kind auch gern so ein Kohlköpfchen gehabt hätte, es aber von ihrer Mami nicht bekam. Und Papi sagte, dass seine Mami die Kohlköpfchen im Geschäft gesehen hätte, sich aber nicht traute, dem Papi eins mitzubringen. Sofort begannen Mami und Papi uns im Internet zu suchen. Und sie fanden uns. Und jeder verliebte sich sofort. Aber sie entschieden sich nicht sofort zu einer Adoption. Am nächsten Tag standen sie auf der Arbeit und erzählten sich gegenseitig, dass sie schon an uns denken mussten. Es war der 28.06.2012 -ein Donnerstag-. Am Nachmittag dieses Tages wurden wir adoptiert. Dann begann für uns eine aufregende und leider auch sehr lange Reise. Und für Mami und Papi begann das Warten. Sie konnten verfolgen wo in etwa wir uns befinden. Dadurch wussten sie auch, dass wir durch den Zoll müssen. Natürlich war unsere Reise mit Flug und Fahrt genau so lang, dass die Benachrichtigung, dass wir nun beim Zoll eingetroffen sind, bis die Woche drauf Freitag dauerte. Sicher könnt ihr ahnen, dass der Zoll Samstag nicht geöffnet ist. Nun lagen der Sidney und ich ein ganzes Wochenende in einem Paket rum. Wisst ihr, wie dick der Sidney ist? Ich hatte da nicht soviel Platz kann ich euch sagen. Mami und Papi jammerten das ganze Wochenende durch die Gegend. Planten Mamis Feierabend für Montag soviel eher, dass sie es auch noch pünktlich zum Zoll schafft. Endlich war es soweit. Unser Karton wurde in die Luft gehoben und durfte vor Ort von Mami geöffnet werden. Sie erblickte uns und wir sie. Es war Liebe auf den ersten Blick. Leider durften wir noch nicht sofort aus dem Karton. Mami machte ihn fix wieder zu und schleppte uns ins Auto. Da nahm sie uns dann endlich raus. Ach was war das schön. Auf dem Beifahrersitz bei offenen Fenster -angeblich weil wir so stanken- machten wir uns auf nach Hause zu unserem Papi. Da Mami so einen wunderbaren Orientierungssinn hat, dauerte unsere Heimfahrt von Hannover zu Papi fast genauso lange, wie unsere Reise von Cleveland/Georgia nach Deutschland. Mami hielt sich Richtung Kassel, was die völlig falsche Richtung war, und zeigte uns an diesem Nachmittag beinah ganz Deutschland. Papi saß ganz aufgeregt zu Hause und erwartet uns sehnsüchtig. Endlich waren wir da. Und ich kann euch sagen. Auch den Papi mochten wir sofort. Und er uns auch. Endlich war seine kleine Prinzessin zu Hause und sein dicker Sidney. Der Sidney und Mami und Papi sagen aber immer, dass der Sidney gar nicht dick ist. Aber irgendwie muss ich den Jungen ja ärgern.

28.3.14 23:22, kommentieren